Hie spilt ds Läbe –
eifach ächt Köniz.

News

Die verborgene Oase

23. Juni 2021

Etwas versteckt, auf der Rückseite des Bläuackerplatzes befindet sich das Buchseegut, vielen Könizerinnen wohl als gute Adresse bekannt, um Blumen, Kräuter oder ein kleines Geschenk zu kaufen. Lea Schmid, stellvertretende Bereichsleiterin der Gärtnerei, hat uns durch die Anlage geführt.

Die Gewächshäuser Ihrer Gärtnerei stechen unter den umliegenden Neubauten heraus. Wie konnte sie sich hier im Zentrum behaupten?

Die Gärtnerei mit Blumenladen gehört zum Buchseegut der Heilsarmee, sie ist gewissermassen das Herzstück. Rund fünfzig Mitarbeitende finden hier einen geschützen Rahmen und arbeiten in der Gärtnerei mit, die mit dem Bedürfnis der Kunden über die Jahre stetig gewachsen ist. Ich mag die Lage hier mitten in Köniz im Zentrum sehr. Die Kunden schätzen, dass sie mit dem Bus bis an die Gärtnerei fahren können.

Was kaufen die Könizer am liebsten ein?

Alles, was man selber anziehen und essen kann. Dazu gehören Gemüsesetzlinge, Beeren oder Obst. Auch naturnahe Bienen- und Schmetterlingspflanzen sind beliebt. Daneben alles was blüht, Balkonpflanzen aber auch mehrjährige Stauden. Viele wissen übrigens gar nicht, dass wir einer Institution mit Wohnheim angeschlossen sind. Andere wiederum kommen gerade deshalb zu uns und möchten uns unterstützen, zum Beispiel indem sie Produkte aus dem Atelier kaufen.

Was mögen Sie besonders an diesem Ort?

Ich liebe den Wechsel der verschiedenen Jahreszeiten. Der Frühling, wenn alles erwacht, ist herrlich, aber auch der Sommer, wenn die Tomaten reif sind. Wir haben nämlich ein ganzes Gewächshaus davon (lacht). Langweilig wird es nie.

Interview: Louisa Grossenbacher

Das Buchseegut auf einen Blick

Schwimmbad Köniz Weiermatt öffnet die Tore

28. Mai 2021

Ab morgen 29.5. können Könizerinnen und Könizer wieder ihre Badi geniessen. Auf Peter Egger, Leiter des Schwimmbads Köniz Weiermatt, und sein Team wartet am Tag vor der Eröffnung noch viel Arbeit.

Peter Egger, was steht heute noch an?

Wir arbeiten vor allem noch am Erscheinungsbild: Schlussjäten, um die Bäume herum mit dem Fadenmäher säubern und alle Rasenflächen mähen. Daneben kümmern wir uns um eine unerwartete Reparatur, weil einer der Boiler ausfiel. Deshalb war heute schon früh der Elektriker da. Und schliesslich arbeiten wir mehrere neue Mitarbeitende ein und führen heute Abend den gesamten Notfallcheck durch.

Wie lange haben Sie gebraucht, um die Anlage in Betrieb zu nehmen?

Für die grösseren Themen wie Wasserqualität oder Technik haben wir vor der Eröffnung rund eine Woche Vorlaufzeit. Das ist alles schon bereit. So können wir uns heute dem letzten Schliff widmen.

Wie schaffen Sie es eigentlich, dass die Rasenflächen immer so schön aussehen?

Was viele nicht wissen: Rasen mögen es, wenn sie genutzt werden. Wir investieren viel in die Pflege: Wir haben den Rasen auf die Saisoneröffnung hin aerifiziert und vertikutiert. Zudem haben wir bereits letzte Saison ein neues Bewässerungssystem eingeführt, das wir in der heissen Zeit am Abend auslegen können.

Was ist mit der Gastronomie?

Das Badi-Restaurant ist wie gewohnt offen. Wir haben in Köniz das Glück, dass Tao Tao hier seine asiatische Küche und gleichzeitig auch Badi-Klassiker wie Hamburger, Bratwurst, Pommes Frites und Sandwiches anbietet.

Rechnen Sie dieses Jahr mit vielen Besuchern?

Im Moment wird das Schwimmbad Weyermannshaus umgebaut. Wir gehen deshalb davon aus, dass die Corona-bedingte maximale Besucherzahl von 2000 Personen, die sich gleichzeitig im Schwimmbad Köniz Weiermatt aufhalten dürfen, regelmässig ausgeschöpft sein wird. Wir freuen uns auf eine tolle Saison.

Weitere Informationen und Öffnungszeiten:

badi.koeniz.ch

Musterwohnung ist bereit

19. April 2021

Ein spannender Moment: die Abnahme der Musterwohnung mit der Bauherrin Edmond de Rothschild Real Estate SICAV und der Generalunternehmerin Losinger Marazzi. Ab sofort steht die 2.5-Zimmer-Musterwohnung im Bläuacker 2 zur Besichtigung bereit.

Beachten Sie auch das Inserat auf Immoscout.

Das Gerüst ist weg

31. März 2021

Das Gebäude Bläuacker 2 präsentiert sich seit kurzem ohne Gerüst. Die Farbschattierungen in Braun, Bronze und Grau kommen nun gut zur Geltung und wirken bei jedem Wetter unterschiedlich.

Die Vermietung der Wohnungen und Gewerberäume gestaltet sich sehr dynamisch: Rund die Hälfte der Wohnungen sind bereits vermietet und nur im Bläuacker 8 ist noch eine Ladenfläche von rund 140 m2 frei. Dennoch sind wir auch für künftige Wechsel stets an spannenden Geschäfskonzepten interessiert. Sie denken, dass Ihr Unternehmen gut in den Bläuacker passen würde? Dann freuen wir uns, wenn Sie uns Ihr Konzept vorstellen.

Rohbau fast fertig

8. Februar 2021

Die Bauarbeiten am Bläuackerplatz kommen gut voran. Diese Woche wird der Rohbau Bläuacker 8 fertig. Im Bläuacker 2 ist der Innenausbau im Gang, die Küchen sind bereits eingebaut. Als Nächstes werden die Granitabdeckungen und die Glasrückwände montiert. Gleichzeitig sind auch die Bodenleger schon dabei, die Böden mit Monopark-Riemen zu verlegen.

Es fällt auf, dass sich auch die äussere Erscheinung des Bläuacker verändert hat. Von der Strasse aus sind nun die Holzwände der Loggias sichtbar und es lassen sich zwei verschiedene Betontypen unterscheiden - glatte Flächen und ergänzend dazu Elemente, bei denen die OSB-Struktur der Schalung deutlich sichtbar ist. Man kann bereits erahnen, wie das Farbkonzept des fertigen Baus Betonflächen, Holzelemente und Geländer miteinander harmonieren lassen wird.

Übrigens: Dass die OSB-Strukturierung auf den Betonflächen regelmässig und schön wird, ist gar nicht einfach. Pro Hausseite werden deshalb immer dieselben beiden Arbeiter eingesetzt.

Erste Mieterin Dienstleistungsflächen: Raiffeisen

19. November 2020

Die erste Mieterin der Dienstleistungsflächen am Bläuackerplatz ist bekannt: Die Raiffeisenbank Schwarzwasser zieht ins Erdgeschoss des Bläuacker 2. Roland Schütz, Vorsitzender der Bankleitung freut sich auf die neue Geschäftsstelle.

Was war der Beweggrund für den Umzug?
Wir sind gewissermassen «Opfer» des eigenen Erfolgs. Wir sind nun seit 16 Jahren im «Scherzhaus» am Bläuackerplatz und stossen mit unseren zehn Mitarbeitern an Platzgrenzen. Wir konnten kontinuierlich wachsen und freuen uns nun darauf, im Könizer Zentrum noch an Präsenz zu gewinnen.

Was erhoffen Sie sich von den neuen Räumen?

Wir sind motiviert, den Siedlungsplatz mit unserem Angebot zu bereichern. Das Bankgeschäft hat sich verändert, 75% unserer Kundinnen und Kunden kommen nicht mehr an den Schalter. So hat sich auch unser Beratungsangebot weiterentwickelt. Wir werden im Bläuacker eine Begegnungs- und Beratungszone einrichten, in der man unkompliziert Unterstützung findet, im Umgang mit den digitalen Kanälen wie auch in klassischen Finanzberatungsgesprächen.

Wie wird die neue Filiale materialisiert?

Morgen Freitag starten wir einen Projektwettbewerb, in dem wir Architekturbüros dazu einladen, für den Innenausbau Wettbewerbsbeiträge einzureichen. Auf diesen Prozess sind wir sehr gespannt. Im Frühling 2022 möchten wir unseren neuen Geschäftssitz im Bläuacker eröffnen.

Mehr Informationen zur Raiffeisenbank Schwarzwasser

Raiffeisen Schwarzwasser auf Facebook

Eine freundliche Bauwand

17. November 2020

Beim Blick von der Schwarzenburgstrasse auf die Baustelle des Bläuacker fällt nicht nur auf, dass der Rohbau nun rasch Gestalt annimmt, sondern auch, dass die Bauwände mit bunten Bildern ergänzt wurden. Eine Aktion, die Carole Collin, Projektleiterin bei Losinger Marazzi und das direkt neben der Baustelle gelegene Kaffee Scherz initiiert haben.

Carole Collin, wie kam es zu der Aktion?

Wir haben uns gedacht, dass es schön wäre, die Fläche der Bauwand gegen das Kaffee Scherz und die Strasse hin zu verzieren. Drei achte Klassen der Steinhölzlischule bereiteten daraufhin unter der Leitung von Annik Flühmann im Bildnerischen Gestalten zum Thema «Wolken» die Illustrationen vor und bemalten dann in sechs Gruppen an zwei Montagen die Bauwand.

Ist dies etwas, das Sie auch in anderen Projekten bereits realisiert haben?

Losinger Marazzi macht das gerne, wenn sich die Gelegenheit bietet. Aktuell ist auch bei der Baustelle Burgernziel eine ähnliche Aktion geplant. In Basel haben wir im Eco-Quartier Erlenmatt gemeinsam mit dem Quartier die Bauwände mit Graffiti versehen. Bauwände bieten sich für künstlerische Interventionen an und sollten mehr sein, als reine Abschrankungen. Uns gefällt das Ergebnis hier in Köniz, vielleicht machen wir wieder etwas zu Ostern, wer weiss?

Kariert und fröhlich

11. September 2020

Die beiden Schwestern Jasmin und Manuela Fankhauser haben vor sechs Jahren den Laden «Kariert» direkt am Bläuackerplatz eröffnet. Seither haben sie sich eine treue Stammkundschaft aufgebaut und gehören heute mit ihrer sympathischen Boutique fix zum Strassenbild.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen, hier einen Laden zu eröffnen?

Wir haben schon lange von einem Laden mit Kaffee geträumt. Unsere Idee war, etwas anzubieten, für das man sonst ins Stadtzentrum muss. Als dieses Gebäude leer stand, griffen wir zu. Auch weil die Lage direkt am Bläuackerplatz sehr gut ist.

Wer sind Ihre Kunden?

Sehr gemischt - Familien mit kleinen Kindern, ältere Menschen; Männer wie Frauen. Die Kinder geniessen es, im Gärtchen das Spielhaus zu entdecken. Wir haben viele Stammkundinnen und -kunden, die immer wiederkommen. Man kennt sich, die Stimmung ist familiär. Das Leben am Zentrumsplatz fühlt sich deshalb ein bisschen an wie in einem grossen Dorf, das geniessen wir.

Was macht den Zentrumsplatz aus?

Man findet hier alles - Bank, Drogerie, Apothek, verschiedene Restaurants. Die Angebote ergänzen sich sehr gut und wir haben auch einen sehr guten Kontakt mit den anderen Gewerbetreibenden. Wir fühlen uns sehr wohl.

Welches Konzept verfolgen Sie mit «Kariert»?

Wir haben einige Stammprodukte wie zum Beispiel das dänische Geschirr oder das Sonnenglas, aber daneben wechseln wir das Sortiment regelmässig und versuchen auch kleine Unternehmen oder Newcomer zu zeigen. Einen guten Eindruck unserer Produkte gewinnt man auf Facebook oder Instagram.

Neues Leben für alte Mauern

24. Juli 2020

Lorenz Hasler, Sie wohnen in einem der ältesten Häuser von Köniz.
Wie kam es dazu?

Ja genau, unser Haus ist von 1699, älter ist wahrscheinlch nur noch das Schloss. Ich war damals im Berner Symphonieorchester engagiert und wurde angefragt, ob ich Interesse hätte, die Musikschule Köniz zu übernehmen. Das war 1984. Der Finanzvorsteher von Köniz, der auch für die Finanzen der Musikschule zuständig war, erzählte uns, dass im Zentrum von Köniz ein altes Haus seit fünfzehn Jahren leer stünde.

Wie sah es damals aus?

Meine Frau Sabine und ich besichtigten das Haus mit dem Liegenschaftsverwalter - es war eine Ruine. Kein Wasser, keine Elektrizität, keine Kanalisation. Einzig das Dach war in Ordnung. Wir erstellten ein Konzept, das vorsah, dass wir unsere Wohnung im Wohnteil einrichten würden. Die Musikschule sahen wir von Anfang an fix als Mieterin im Ökonomieteil vor, denn diese hatte noch keinen permanenten Standort.

Auch für Köniz sicher ein Gewinn?

Unser Vorschlag ging ohne eine Gegenstimme durchs Parlament, alle waren froh. So wuchs mit den Jahren unsere Identifikation mit dem Haus, der Musikschule und dem Könizer Zentrum. Wir können hier immer wieder Kraft tanken und fühlen uns hier sehr zu Hause. Meine Erfahrung mit Köniz als politischer Gemeinde ist äusserst positiv. Auch ungewöhnliche Projekte stossen hier auf offene Ohren, wenn sie durchdacht sind. Wir spürten immer ein grosses Vertrauen in unsere Arbeit. Nach 30 Jahren übergab ich die Musikschule 2014 dann an die Nachfolger.

Wie beurteilen Sie als langjähriger Könizer die Entwicklung auf dem Bläuackerplatz?

Köniz setzte sehr früh auf verdichtetes Bauen und eine Reduktion der Bauzonen. Das war sicher klug und ist heute ein Gewinn für Köniz weil so unsere Naherholungsgebiete erhalten werden konnten. Die innere Entwicklung in Köniz ist begrüssenswert. Ich bin gespannt, wie der Bläuacker schlussendlich aussehen wird. Übrigens: wie beim Bläuacker ist auch unser Haus im Baurecht, das heisst der Garten gehört der Gemeinde. Wir waren erst der zweite Baurechtsnehmer in Köniz.

Und der erste?

Das Weidli, ein kleines Bauernhaus im Spiegel.

Informationen zur Musikschule Köniz

Bautafel steht

23. Juni 2020

Die Bautafel wurde Ende Mai montiert und die grossflächige Visualisierung vermittelt einen ersten Eindruck der Siedlung und des Aussenraums. Gerade im Sommer wird das Wasserspiel und der begrünte Platz zwischen den beiden Häusern eine hohe Aufenthaltsqualität bieten. Interessantes Detail: die Projektentwicklerin Edmond de Rothschild Real Estate SICAV ist Baurechtsnehmerin von der Gemeinde Köniz für 100 Jahre, der Platz zwischen den Gebäuden verbleibt im Eigentum der Gemeinde.

Bauarbeiten in vollem Gang

19. Mai 2020

Die Bauarbeiten sind in vollem Gang. Losinger Marazzi als Generalunternehmer sorgt dafür, dass durch die Bauherrin vorgegebenen hohen Qualitätsstandards und Anforderungen an Nachhaltigkeit und Ökologie umgesetzt werden. Bauherrin ist Edmond de Rothschild Real Estate SICAV.

In den kommenden Wochen geht es nun schnell - der Rohbau im des Gebäudes Bläuacker 2 wird bereits im Juni vollständig sichtbar sein. Im Moment ist die Firma Kästli an den Aushubarbeiten für das Gebäude Bläuacker 8. Zuvor waren sie für den Abbruch der bestehenden Gebäude und die Entstrauchung zuständig. Schauen Sie regelmässig hier vorbei, um über den Baufortschritt informiert zu bleiben.